
Praxisnahe Ingenieurausbildung an der Hochschule Mittweida mit SOLIDWORKS EDU.

Die Herausforderungen
- Sicherstellung stabiler und aktueller Softwareumgebungen.
- Vermittlung praxisnaher und zeitgemäßer CAD-Kompetenzen, um die Studierenden auf industrielle Anforderungen vorzubereiten.
- Zukunftsfähigkeit der CAD-Infrastruktur und Lehrinhalte.
Die Lösungen
- Die zuverlässige und reibungslose Durchführung der jährlichen SOLIDWORKS Updates gewährleistet stabile und einheitliche CAD-Umgebungen.
- Ein strukturiertes, praxisorientiertes Lehrkonzept mit erweiterten Konstruktionsinhalten sowie prüfungs- und zertifizierungsbasierten Kompetenznachweisen bereitet die Studierenden gezielt auf industrielle Anforderungen vor.
- Die kontinuierliche Beobachtung technologischer Entwicklungen – insbesondere im Bereich Cloud‑ und PDM‑Lösungen – unterstützt die langfristige Modernisierung der CAD‑Lehre.
Tradition, Innovation und praxisnahe Ingenieurausbildung.
Die Hochschule Mittweida blickt auf eine beeindruckende Tradition zurück: Mit ihren rund 6.000 Studierenden und einer mehr als 160-jährigen Geschichte zählt sie zu den festen Größen in der deutschen Hochschullandschaft. Zu den prominenten Absolventen der Bildungsstätte gehören unter anderem August Horch, der als Begründer der Marke „Audi“ Automobilgeschichte schrieb, Walter Bruch, der mit dem PAL-System das Farbfernsehen revolutionierte, sowie Gerhard Neumann, der als Konstrukteur von Strahltriebwerken für Überschallflugzeuge internationale Anerkennung fand.
Organisatorisch ist die Hochschule in fünf Fakultäten gegliedert. Im Zentrum steht eine praxisorientierte Lehre, die durch zahlreiche praktische Anteile geprägt ist. Insbesondere im Maschinenbau können Studierende aus verschiedenen Schwerpunkten wählen – von digitaler Produktentwicklung und Konstruktion über ressourceneffiziente Fertigungstechnik bis hin zur Laser- und Oberflächentechnik. Das hochschuleigene Laserinstitut unterstreicht das technische Profil und die Innovationskraft der Einrichtung.
Damit positioniert sich die Hochschule Mittweida als moderner, zukunftsorientierter Hochschulstandort, der seinen Studierenden vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten in den Ingenieurwissenschaften eröffnet.
Pionierarbeit mit SOLIDWORKS: Mittweida gestaltet die CAD-Ausbildung.
Als eine der ersten deutschen Hochschulen setzte die Hochschule Mittweida bereits 1998 auf SOLIDWORKS 3D-CAD – zu einer Zeit, in der das System hierzulande noch kaum bekannt war. Die initial erworbenen sechs Lizenzen dienten der Erprobung und Vorbereitung des Lehrbetriebs. Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Innerhalb von nur vier Monaten wurde der Lizenzbestand auf 25 erweitert, was den raschen und positiven Einfluss auf die Lehre unterstreicht. Heute kommen an der Hochschule Mittweida 100 SOLIDWORKS Lizenzen für die Studierenden zum Einsatz, die eine umfangreiche Ausbildung ermöglichen.
Die Entscheidung für SOLIDWORKS war damals richtungsweisend. Ausschlaggebend waren die moderne und benutzerfreundliche Oberfläche sowie die intuitive Bedienbarkeit – Eigenschaften, die im Vergleich zu anderen CAD-Systemen auf dem Markt deutlich herausstachen. Zuvor nutzte die Hochschule ein klassisches 2D-System, das von ehemaligen Anwender:innen als wenig komfortabel beschrieben wurde. „Die ansprechende Optik und die einfache Bedienbarkeit waren schon damals überzeugend“, erinnert sich Andreas Petzold, Laboringenieur und Verantwortlicher für die CAD- und CAE-Computerpools sowie einen Großteil der CAD-Ausbildung im Maschinenbau.
Mit SOLIDWORKS erschloss die Hochschule früh eine zukunftsorientierte 3D-Konstruktionsumgebung, die sich rasch als unverzichtbarer Bestandteil in der technischen Ausbildung etablierte. Seit der Einführung wird das System kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut – ein Beleg für den Innovationsgeist und die langfristige Ausrichtung der Lehrinhalte in Mittweida.
Ein besonderes Highlight der Hochschule ist das Formula-Student-Motorsportteam. Andreas Petzold, selbst ehemaliges Mitglied und zeitweise technischer Leiter, erinnert sich an die ersten Erfolge: Die Teilnahme am Rennen in Silverstone markierte einen Meilenstein. In den Folgejahren gelang dem Team die anspruchsvolle Umstellung von Verbrennungsmotoren auf leistungsfähige Elektrofahrzeuge – eine Entwicklung, die bis heute als Beweis für die Innovationskraft und den praxisnahen Ansatz der Hochschule Mittweida gilt.
SOLIDWORKS als Schlüssel zur modernen CAD-Ausbildung.
Seit Jahren prägt SOLIDWORKS die technische Ausbildung an der Hochschule Mittweida und gilt als verlässliches Rückgrat des CAD-Unterrichts. Für Andreas Petzold, Laboringenieur und Verantwortlicher für die CAD- und CAE-Computerpools, gestaltet sich die Administration der Software bemerkenswert unkompliziert. Die jährlichen Updates werden zügig und störungsfrei eingespielt, wie Petzold berichtet: „Die SOLIDWORKS Updates laufen durch die Admin-Abbild-Funktion immer zügig durch. Da gibt es andere Software, die weniger komplex ist und beim Administrieren mehr Arbeit macht.“
Im Zentrum der Lehre steht der SOLIDWORKS Kurs, der sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene abholt. Der Semesteraufbau orientiert sich an einem klassischen SOLIDWORKS Grundkurs und deckt alle wesentlichen Disziplinen der CAD-Konstruktion ab: von der Bauteil- und Baugruppenmodellierung über Blech- und Schweißkonstruktionen bis hin zur Oberflächenbearbeitung, komplexen Modellierung sowie Gleichungen und Konfigurationen. Praxisbeispiele aus verschiedenen Branchen sorgen für einen realitätsnahen Bezug und bereiten die Studierenden gezielt auf industrielle Anforderungen vor. Höhepunkt ist ein mehrstufiges Konstruktionsprojekt, in dem die erworbenen Fähigkeiten praktisch angewendet werden.
Die Resonanz der Studierenden auf SOLIDWORKS ist durchweg positiv. Rückmeldungen aus dem Lehrbetrieb belegen, dass die Software intuitiv und schnell erlernbar ist – auch für jene, die zuvor mit anderen CAD-Systemen gearbeitet haben. Besonders wertvoll: Viele Absolventinnen und Absolventen bestätigen, dass die während des Studiums vermittelten Inhalte eine solide Basis für die spätere Berufspraxis bilden. Andreas Petzold berichtet, dass diese Rückkopplung direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung des Lehrplans hat. So wurde ein neuer Bereich zur Nutzung von PDM-Systemen in das Curriculum aufgenommen, nachdem die ehemaligen Studierenden ihre Erfahrungen im Arbeitsleben mit Andreas Petzold geteilt hatten.
Auch das Prüfungs- und Zertifizierungswesen ist klar auf die Anforderungen des Berufsalltags ausgerichtet. Vor der Modulprüfung müssen die Studierenden ein Testat ablegen, das die Grundlagen sichert. Die eigentliche Prüfung besteht aus sechs praxisorientierten Aufgaben, die typische Konstruktionsanforderungen abdecken. Als krönender Abschluss wird die international anerkannte SOLIDWORKS Zertifizierung (CSWA) angeboten, die regelmäßig von den teilnehmenden Studierenden erfolgreich bestanden wird und als wertvolle Qualifikation bei Bewerbungen gilt.
Technologische Zukunft und Nachwuchsförderung an der Hochschule Mittweida.
Die Hochschule Mittweida setzt konsequent auf die Weiterentwicklung moderner Technologien im Bereich Konstruktion und Datenmanagement. Besonders cloudbasierte PDM-Lösungen sowie flexible, ortsunabhängige CAD-Arbeitsplätze rücken immer stärker in den Fokus und gelten als Schlüsselthemen für eine zukunftssichere Ausbildung. Damit positioniert sich die Hochschule als Vorreiter bei der Integration digitaler Innovationen in den Studienalltag.
Gleichzeitig sieht sich die Hochschule mit einer zentralen Herausforderung konfrontiert: Die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern geht seit einiger Zeit zurück. Um diesem Trend entgegenzuwirken, werden die Lehrinhalte fortlaufend aktualisiert und an die Bedürfnisse der Industrie sowie die Erwartungen der nächsten Studierendengeneration angepasst. Ziel ist es, technologische Entwicklungen frühzeitig in den Unterricht einzubinden und bei jungen Menschen das Interesse an technischen Studiengängen zu wecken und zu fördern.
Ein Schritt in diese Richtung wurde bereits Anfang 2024 realisiert: In Zusammenarbeit mit einem benachbarten Gymnasium entwickelte die Hochschule ein Programm, das Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse regelmäßig auf den Campus bringt. Anlass war der Wegfall bisheriger Profilangebote an der Schule – und die ambitionierte Idee, technische Begeisterung bereits im frühen Alter zu fördern. Im Rahmen dieser Kooperation erhalten die Jugendlichen erste Einblicke in verschiedene naturwissenschaftliche und technische Disziplinen.
Verantwortlich für den Bereich Produktentwicklung ist Andreas Petzold, der die Jugendlichen behutsam an die Arbeit mit SOLIDWORKS heranführt. In Workshops entstehen unter seiner Anleitung innerhalb von nur 90 Minuten komplett modellierte Bauteile. Das direkte Erfolgserlebnis beim digitalen Konstruieren sorgt dabei nicht nur für Begeisterung, sondern zeigt auch, wie praxisnah und attraktiv Technikunterricht heute gestaltet werden kann.
Partnerschaft auf Augenhöhe: Hochschule Mittweida und Bechtle PLM.
Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Mittweida und Bechtle PLM gilt seit Jahren als Musterbeispiel für verlässliche Partnerschaften im Bildungssektor. Während die Hochschule den Großteil der administrativen Aufgaben selbstständig bewältigt, zeigt sich Bechtle PLM als zuverlässiger Ansprechpartner – insbesondere bei technischen Anfragen im Bereich Product Data Management (PDM). Kommt es zu Rückfragen, werden diese rasch und lösungsorientiert bearbeitet, was den reibungslosen Betrieb der Systeme sicherstellt und die positive Wahrnehmung des Supports unterstreicht.
Andreas Petzold bleibt über die aktuellen Entwicklungen stets informiert. Er nimmt regelmäßig an Webinaren und Fachveranstaltungen teil. Diese Plattformen bieten ihm die Möglichkeit, sich mit Experten auszutauschen und wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrinhalte zu gewinnen.
Innovative Partnerschaften, gezielte Nachwuchsförderung und die konsequente Integration moderner Technologien ergeben zusammen einen zukunftsweisenden Weg im technischen Bildungssektor. Auch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern, der praxisnahe Unterricht und frühzeitige MINT-Förderprojekte unterstreichen das Engagement, Studierende optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten und Begeisterung für Technik nachhaltig zu wecken. Damit leistet die Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des technischen Nachwuchses und behauptet ihre Vorreiterrolle im Wandel der digitalen Bildung.
ÜberHochschule Mittweida


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